
Es war einmal im Nirgendwo
Comedy mit Nikita Miller
„In der Sowjetunion waren wir die Deutschen, in Deutschland sind wir die Russen.“ Diese Worte einer Großmutter haben sich in Nikita Millers Gedächtnis eingebrannt. Seine Oma würde heute noch schwören, dass man mit einem Gläschen Vodka mit Pfeffer alle Probleme lösen kann, vom Schnupfen bis zur Identitätskrise. Aber ganz so einfach ist es dann doch nicht. Als Nikita in den 90ern vom Gymnasium flog, weil er angeblich „zu Russisch“ für Schiller war, ahnte er noch nicht, dass genau diese Zerrissenheit zwischen den Kulturen einmal sein größter Schatz werden würde. Während die Welt auf dem Kopf steht, gräbt er tief in seiner Familiengeschichte und findet erstaunliche Parallelen zur Gegenwart. Mit der Präzision eines deutschen Uhrmachermeisters und der Seele eines russischen Poeten nimmt er sein Publikum am 26. Februar in der Alten Kongresshalle mit auf eine Reise durch Zeiten und Kulturen. Denn am Ende ist es wie mit einem guten Borschtsch, erst die Mischung macht‘s interessant.
Weitere Informationen gibt es außerdem im Kalender.
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